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 Thursday, December 10, 2009
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Rechtzeitig vor Jahresende hat die private Startup-Initiative venture
kick die 100ste innovative Geschäftsidee mit 10‘000 Franken
ausgezeichnet. Gewinner ist Kynan Eng von der Uni Zürich, der die
Rehabilitation von Hirnschlagpatienten mit unterhaltender Game-Software
effektiver und effizienter zu machen verspricht.
Seit Lancierung der privaten Förderinitiative venture kick vor gut zwei
Jahren haben 100 Projektteams von über 3.5 Millionen Franken
profitiert. Mit bis zu 130‘000 Franken Startkapital pro Projekt will
venture kick die Zahl der Unternehmensgründungen an Schweizer
Hochschulen und Universitäten mittelfristig verdoppeln. Das bisherige
Resultat lässt sich sehen: 75 Firmengründungen, mehr als 400
Arbeitsplätze und gegen 40 Millionen Finanzierungsvolumen.100 Projektteams aus verschiedensten Sektoren gefördert
Die geförderten Projektteams kommen aus den verschiedensten Bereichen.
Nach Branchen aufgeteilt, ging ein Drittel des Startkapitals an
ICT-Projekte, ein Viertel an Spin-offs im Bereich der Medtech-und
Biotechnologie und der Rest an Vertreter aller möglichen Sparten wie
beispielsweise Cleantech, Flugzeugbau, Social Media, Nanotechnologie,
Design oder Sportgeräteentwicklung. Das 100ste Projekt überzeugte die
Jury, bestehend aus erfahrenen Experten und Unternehmern, durch das
starke interdisziplinäre Team, patentierte Technologien und
vielversprechende Feedbacks von potenziellen Kunden, den
Rehabilitationskliniken und Spitälern. Mehr als 400 Arbeitsplätze geschaffen
venture kick zeigt Wirkung. Das belegt eine laufende Umfrage unter den
bisherigen Projektträgern. Bis anhin wurden weit mehr als 400
Arbeitsplätze geschaffen. Und dank venture kick gelingt es den
Jungunternehmern auch weitere Geldgeber an Land zu ziehen. Die Daten
zeigen, dass pro ausgegebenem venture kick Franken mehr als 10 Franken
von anderen Geldgebern bereit gestellt werden. Das entspricht einem
Finanzierungsvolumen von aktuell gegen 40 Millionen Franken. Eine
Bilanz, mit der Projektleiter Beat Schillig sehr zufrieden ist.
«venture kick stösst auf grosse Resonanz und das je länger je mehr auch
im Ausland. Immer mehr Startups aus den Nachbarländern fragen nach, ob
auch sie bei uns mitmachen können.» Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft
Für das nächste Jahr ist die Finanzierung von venture kick dank der
grosszügigen Unterstützung der GEBERT RÜF STIFTUNG, der ERNST GÖHNER
Stiftung, der OPO-Stiftung und der AVINA STIFTUNG gesichert. Allerdings
ist damit das vorhandene technologische Potenzial an den Hochschulen,
das es zu kommerzialisieren und in nachhaltige Arbeitsplätze zu
transformieren gilt, noch lange nicht ausgeschöpft. Beat Schillig:
«Längst ist es uns nicht möglich, alle guten Geschäftsideen zu fördern,
die bei uns eingehen. Wir sind auf der Suche nach weiteren Stiftungen
und Donatoren, die sich für innovative Startups und den
Wirtschaftsstandort Schweiz engagieren wollen.» So funktioniert venture kick
Monatlich erhalten jeweils acht Projekte die Chance, sich vor einer
Jury, bestehend aus erfolgreichen Unternehmern und Investoren, zu
präsentieren. Die vier Gewinner erhalten je 10'000 Franken und
qualifizieren sich automatisch für die zweite Runde drei Monate später.
Dort geht es um 20'000 Franken, die wiederum an die «bessere Hälfte»
der Projektteams ausgeschüttet werden. In der dritten Runde sind dann
nach weiteren sechs Monaten die letzten 100'000 Franken zu gewinnen.
Die Ausrichtung der Förderbeiträge erfolgt à fonds perdu und ist nur
mit einer Bedingung verknüpft: Die Auszahlung der letzten 100‘000
Franken erfolgt erst, wenn die neue Firma effektiv gegründet ist.
Teilnahmeberechtigt sind Ideenträger/innen aus schweizerischen
Hochschulen und Universitäten (Studierende, Doktoranden, Professoren
etc), die ihr Unternehmen noch nicht gegründet haben. Bewerbungen sind
jederzeit möglich.
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